Unser Körper produziert selbst Q10, das eine wichtige Rolle im zellulären Energiestoffwechsel spielt und als Antioxidans gegen Zellschäden wirkt. Mit zunehmendem Alter und durch verschiedene Stressfaktoren nimmt die körpereigene Produktion von Q10 jedoch drastisch ab, was die Alterungsprozesse fördert – auch sichtbar an der Haut. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass Hautpflegeprodukte mit Q10 die äußeren Anzeichen der Hautalterung wie Falten und schlaffe Haut verlangsamen können. Das geht aus einem Übersichtsartikel hervor, der im Journal of Clinical Aesthetic Dermatology veröffentlicht wurde. Frühere Studien deuten zudem darauf hin, dass hochwertige Q10-Nahrungsergänzungsmittel allgemein Potenzial gegen verschiedene Alterserscheinungen und chronische Krankheiten haben.
Der Zustand unserer Haut ist entscheidend für unser Aussehen und unsere Gesundheit. Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen kann eine vorzeitige Hautalterung verursachen. Darüber hinaus können schlechte Wundheilung, Akne, Herpesinfektionen, Pilzinfektionen, Ekzeme, Psoriasis und andere Hauterkrankungen auftreten. Eine in Medicina veröffentlichte Übersichtsarbeit hat die Rolle der Vitamine A, C, E, D und Biotin sowie Omega-3-Fettsäuren für die Hautgesundheit untersucht. Studien legen nahe, dass auch Selen und Zink für eine gesunde Haut und Anti-Aging wichtig sind. Wenn Sie nicht genügend dieser Nährstoffe aufnehmen oder einen erhöhten Bedarf haben, könnte eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein.
Immer mehr Frauen nehmen wichtige Nährstoffe ein, die von innen heraus für glatte Haut, kräftige Nägel und glänzendes Haar sorgen sollen.
Unsere Haut enthält am meiste Zink und das Spurenelement ist von entscheidender Bedeutung für die Bildung und den Schutz von Hautzellen. Laut einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift ”Nutrients” veröffentlicht wurde, kann ein Zinkmangel daher zu schlechter Wundheilung, empfindlicher Haut, Akne, Ekzemen und anderen Hautkrankheiten sowie Haarausfall beitragen. Obwohl klinische Zinkmängel bei uns eher selten vorkommen, sind subklinische Mängel relativ häufig. Besonders anfällig sind beispielsweise Vegetarier, schwangere und stillende Frauen sowie ältere Menschen. Eine hohe Zufuhr von Zucker, Kalzium und Alkohol, die Verwendung von Antibabypillen und verschiedenen Arten von Medikamenten sowie bestimmte Krankheiten und andere Faktoren, können das Risiko eines Zinkmangels erhöhen.
- hier ist eine Checkliste mit typischen Anzeichen und Krankheiten
Schätzungsweise zwei Milliarden Menschen weltweit haben einen Zinkmangel. Das essentielle Spurenelement ist an mehr als 1.000 verschiedenen Enzymprozessen beteiligt und ein starkes Antioxidans, das die Körperzellen schützt. Selbst ein geringer Zinkmangel kann zu Verdauungsstörungen, Infektionen, Hautproblemen, Müdigkeit, Fruchtbarkeitsstörungen und DNA-Schäden führen. Solche Mängel können letztendlich das Risiko für Krebs und andere Krankheiten erhöhen. Menschen die sich ungesund ernähren, Vegetarier, Veganer, ältere Menschen sowie schwangere und stillende Frauen haben ein besonderes Risiko, einen Zinkmangel zu bekommen. Auch wenn Ihre Ernährung ausreichend Zinkenthält, können verschiedene Faktoren die Aufnahme und Verwendung des Nährstoffs beeinflussen und so den tatsächlichen Bedarf Ihres Körpers erhöhen.