Nehmen Sie ausreichend Vitamin D für Ihre Knochen ein – ein Leben lang

Nehmen Sie ausreichend Vitamin D für Ihre Knochen ein – ein Leben lang Ein Mangel an Vitamin D tritt sehr häufig auf. Bei Kindern erhöht ein Vitamin D-Mangel das Risiko, schwache Knochen zu entwickeln, aber auch Erwachsene lässt er anfälliger für Osteoporose werden.

Vitamin D ermöglicht uns, Calcium aus dem Darm aufzunehmen, und hilft dem Körper außerdem dabei, Calcium in unser Knochengewebe einzulagern. Offenkundig benötigen wir Vitamin D unser ganzes Leben hindurch zur Bildung und Erhaltung starker Knochen. Dennoch haben viel zu viele Menschen poröse Knochen und leiden an Osteoporose (brüchige Knochen). Beide Erkrankungen verursachen erst Schmerzen und andere Unannehmlichkeiten, wenn es bereits zu spät ist - als Ergebnis von Knochenbrüchen und Begleiterscheinungen.
Eine wesentliche Ursache einer Osteoporose ist der weit verbreitete Mangel an Vitamin D, der hinsichtlich der Prävention und der Behandlung deutlich größere Beachtung verdient. Bereits im Kindesalter fehlt es vielen an Vitamin D. Aus diesem Grund sind die Knochen der Kinder nicht so stark wie üblich, was sich auf das spätere Leben auswirken kann.

Osteoporose weit verbreitet und oftmals unerkannt

  • Schätzungsweise jede dritte Frau und jeder achte Mann über 50 leidet an Osteoporose
  • Die Knochen werden von innen schwacher, und es gibt keine äußerlichen Symptome der Erkrankung
  • Das Ergebnis der Erkrankung sind kalkarme, schwache und poröse Knochen, die leicht brechen können

Mangel an Vitamin D weit verbreitet

Die Sommersonne ist unsere Hauptquelle für Vitamin D, das wir aus einer Cholesterinart in unserer Haut synthetisieren. Überschüssiges Vitamin D wird zur späteren Verwendung in der Leber gespeichert, doch vielen Menschen fehlt es während der Wintermonate an Vitamin D. Eine aktuelle (dänische) Studie mit Mitarbeitern von Reiseunternehmen zeigte, dass fast die Hälfte der Teilnehmer an einem Vitamin D-Mangel litt. Dem dänischen Lebensmittelinstitut zufolge nehmen 90 % der Dänen nicht ausreichend Vitamin D über die Nahrung auf.
Ein Mangel an Vitamin D ist in den vergangenen 15-20 Jahren immer häufiger aufgetreten - vor allem aufgrund fehlender Sonneneinstrahlung, der Verwendung von Sonnenschutzmitteln, der Angst vor Nahrungsfetten und der langfristigen Einnahme cholesterinsenkender Medikamente. Ältere Menschen und dunkelhäutige Menschen haben zudem Probleme, Vitamin D zu synthetisieren. Forscher nehmen sogar an, dass bestimmte Genvariationen das Risiko für einen geringeren Vitamin D-Spiegel erhöhen können.

Neue Schwellenwerte erfordern Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln im Winter

Es gibt viele Hinweise darauf, dass der Mangel an Vitamin D und die gesundheitlichen Folgen deutlich schwerwiegender sind als ursprünglich angenommen. Misst man den Vitamin D-Spiegel im Blut, liegt der offizielle Schwellenwert bei 50 nmol/l. Führende Experten geben jedoch an, dass dieser Wert nicht ausreichend sei, und fordern für die optimale Prävention eines Mangels Schwellenwerte von mindestens 70-100 nmol/l.
Nach Dr. Jens-Erik Beck Jensen, dem Chefarzt des Hvidovre Hospital, ist es unwahrscheinlich, dass wir diese deutlich höheren Vitamin D-Werte durch überarbeitete Ernährungsrichtlinien erreichen können. Tatsächlich empfehlen immer mehr Forscher, in den Wintermonaten Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D einzunehmen.

Klassische Erkrankung aufgrund eines Vitamin D-Mangels

Früher erkrankten viele Kinder an Rachitis, einer Knochenkrankheit, die weiche und deformierte Knochen sowie die unzureichende Bildung von Zahnschmelz verursachte. Dies war das Ergebnis dicht besiedelter Ballungsräume mit Hochhäusern, in denen die Sonne die unteren Bereiche der Straße nicht erreichen konnte. Britische Kinder, die in Minen arbeiteten, waren besonders anfällig.

Feststellung eines Vitamin D-Mangels und derzeitige Prävention

Es ist möglich, den Vitamin D-Wert im Körper durch die Messung des natürlichen 25-Hydroxy-Vitamin D3 in einem Bluttest zu ermitteln. Dennoch ist es sinnvoller, in den Wintermonaten ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D einzunehmen, um einem Mangel gänzlich vorzubeugen. Technisch ist es möglich, im Dezember einen normalen Vitamin D-Wert, im März dagegen einen Vitamin D-Mangel aufzuweisen. Dies kann sich auf die Knochen, das Immunsystem und einige andere Körperfunktionen auswirken, die von Vitamin D abhängig sind.

Knochen benötigen das richtige Gleichgewicht zwischen Calcium und Magnesium

Viele Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Knochen enthalten Calcium und Vitamin D. Starke und gesunde Knochen benötigen jedoch auch Magnesium. Dieser Nährstoff fungiert als „Türsteher“, der Calcium den Eintritt in die Knochenzellen ermöglicht (die von einem hohen Calciumspiegel abhängig sind). In Weichgeweben (Muskeln) hingegen muss der Calciumgehalt eingeschränkt werden. Nehmen wir im Vergleich zu Magnesium zu viel Calcium ein, riskieren wir, dass es unseren Knochen an Calcium fehlt. Da nicht ausreichend Magnesium vorhanden ist, um die Calciumkonzentration in Knochengewebe und Weichgewebe zu steuern, tritt das Calcium stattdessen in das Weichgewebe (Muskelzellen) ein, und verursacht eine Funktionsstörung der Muskeln. Dies führt zu Problemen wie Muskelkrämpfen und Spasmen.

Quellen:

Sundhedsmagasinet på DR - om D-vitamin mangel 18. 01.2016

Overlæge: Vi får ikke D-vitamin nok. www.dr.dk/Sundhed/Dinsundhed/2010

Miriam Meister: Danskernes D-vitamin niveau er bestemt af deres gener. DTU Fødevareinstituttet 2015

Sara Castiglioni et al. Magnesium and Osteoporosis: Current state of Knowledge an Future Research Directions. Nutrients 2013

https://www.osteoporose-f.dk/om-knogleskoerhed/kalk-og-d-vitamin

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