Milchsäurebakterien
Milchsäurebakterien sind viele verschiedene Bakterien, die bei der Fermentation von Kohlenhydraten Milchsäure produzieren. Sie sind in der Pflanzen- und Tierwelt weit verbreitet. Milchsäurebakterien - auch Probiotika genannt, was "für das Leben" bedeutet - bilden einen lebenswichtigen Teil der Mikroflora unseres Darms, in der sich mehr Bakterien finden als in unseren Körperzellen und deren Gesamtmasse etwa zwei Kilo beträgt.
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Omega-3-Fettsäuren gehören zu einer Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Der Name "Omega-3" weist darauf hin, dass diese Fettsäuren am dritten Kohlenstoffatom der Kohlenstoffkette über eine Doppelbindung verfügen. Omega-3-Fettsäuren sind Energielieferanten und wichtige Bestandteile aller Zellmembranen und verschiedener biochemischer Prozesse. Bei der als ALA bekannten Form (Alpha-Linolensäure) handelt es sich um eine essenzielle Fettsäure, da der Körper sie nicht selbst produzieren kann. Stattdessen muss sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Mithilfe von Enzymen wird ALA in EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) umgewandelt und anschließend in hormonähnliche Substanzen, die Prostaglandine (E3).
Q10 ist ein fettlösliches Coenzym, das in allen Körperzellen vorkommt, mit Ausnahme der roten Blutkörperchen. Kohlenhydrate, Fett und Protein werden mithilfe von Q10 und dem eingeatmeten Sauerstoff in Energie umgewandelt. Dieser Prozess findet in den kleinen Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien statt. Zuerst einmal trägt Q10 dazu bei, dass Energie als ATP (Adenosintriphosphat) in chemischer Form gespeichert wird. Danach ist es dafür verantwortlich, dass die Energie je nach Energiebedarf der Zellen wieder freigesetzt wird.
Zink ist ein Spurenelement, das in allen Körperzellen und -flüssigkeiten vorkommt. Zink wird für die normale Funktion von etwa 200 verschiedenen Enzymen benötigt, die Wachstum, Stoffwechsel, Nervensystem, Immunabwehr und eine Vielzahl weiterer Funktionen steuern. Ein Großteil unseres Zinks ist im Muskel- und Knochengewebe enthalten. Eine besonders hohe Zinkkonzentration findet sich in der Prostata und der Aderhaut des Auges. Etwa 11 % kommen in der Haut und der Leber vor. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 2-4 Gramm Zink. Wir können lediglich 10-30 % des mit der Nahrung aufgenommenen Zinks resorbieren, und es gibt verschiedene Faktoren, durch die sich die Zinkaufnahme erhöhen oder verringern kann.
Schwefel ist für Tiere und Pflanzen lebensnotwendig. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 175 Gramm Schwefel. Der Nährstoff findet sich in den Aminosäuren Cystein und Methionin und kommt daher auch in allen Proteinen und Enzymen vor, die diese Aminosäuren enthalten. Schwefel ist ein Baustein der Enzyme, die dafür zuständig sind, dass das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen Sauerstoff binden kann. Schwefel ist auch ein Bestandteil der Disulfidbrücken, die Haut, Haaren und Nägeln ihre Kraft verleihen. Vogeleier weisen einen sehr hohen Schwefelgehalt auf, da der Nährstoff für das Gefieder der wachsenden Küken benötigt wird. Schwefel kann Schwermetalle und andere Giftstoffe binden. Chemisch betrachte ähnelt Schwefel Selen, allerdings ist Schwefel kein Antioxidans und erfüllt andere Funktionen im Körper als Selen.
Selen ist ein Spurenelement, das in allen Zellen des Körpers vorkommt. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 10-15 mg Selen. Die höchste Selenkonzentration findet sich in der Leber, den Nieren, der Schilddrüse, den Keimdrüsen (Gonaden) und den Samenzellen. Selen unterstützt über 30 verschiedene Selenoproteine, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Zu ihnen zählen fünf als Antioxidanzien fungierende Glutathionperoxidasen (GSH-Px) und drei stoffwechselregulierende Dejodasen. Von allen Mineralstoffen verfügt Selen über das höchste antioxidative Potenzial. Es arbeitet eng mit Vitamin E zusammen, um Zellmembranen, Lipide und DNA vor oxidativen Schäden zu schützen. Selen und Schwefel sind chemisch gesehen sehr ähnlich, Schwefel ist jedoch kein Antioxidans und erfüllt andere Funktionen im Körper als Schwefel.
"Die Coenzym Q10-Kapseln haben mich von den schweren Nebenwirkungen meines Cholesterinsenkers befreit", erklärt Frau Franken. Früher litt sie unter äußerst unangenehmen Muskelschmerzen, einer geläufigen Nebenwirkung der sogenannten Statine.